Zum Inhalt springen

procreate – digitale Kunst

Bei Grafikern in Werbeagenturen, Filmemachern, in den Händen von Architekten und in der Musikbranche ist das iPad längst angekommen. Doch als David Hockney, seinerseits einer der einflussreichsten britischen Künstler des 20. Jahrhunderts, vom Pinsel zum Touchscreen wechselte, provozierte er eine hitzige Diskussion über den Stellenwert digitaler Kunst. Sind gemalte Bilder auf dem iPad Kunst? Bei der Frage scheiden sich weiterhin die Geister, aber eine zunehmende Bedeutung des Mediums Tablet in allen kreativen Berufen kann nicht geleugnet werden.

So ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch Kunstlehrer im schulischen Rahmen regelmäßig Gebrauch vom iPad machen werden. Mit der App „procreate“ steht ihnen schon jetzt ein mächtiges Werkzeug zur Seite. Bleistift, Tinte, Pinsel, Acryl und Wasserfarbe sind nur einige digitale Elemente, welche darauf warten ausprobiert zu werden. Die Möglichkeit Fehler direkt zu korrigieren, erspart Frustration und die Zoom-Option ermöglicht detailreichstes Arbeiten.

„Procreate“ ist weiterhin ein Unikat im App Store. Keine weitere Mal- oder Zeichenapp kommt auch nur ansatzweise an die Qualität des Marktführers heran und so führt kein Weg an der 5,99€ teuren App vorbei. Wenn die Schüler auch mit dem Apple Pencil ausgestattet werden, macht der digitale Kreativlehrgang gleich doppelt Spaß!

Natürlich soll das iPad auch im Kunstunterricht keine anderen Medien ersetzen, aber die Auseinandersetzung mit digitaler Kunst erscheint im 21. Jahrhundert unausweichlich. Der inzwischen 78-jährige David Hockney hat es uns vorgemacht.
 

 
 

 

Sei der Erste der einen Kommentar abgibt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

13 − zehn =