Im App Store gibt es viele Programme, die versuchen das Lernen mit Karteikarten digital umzusetzen. Unser Favorit kommt aus Lübeck, trägt den Namen „Kartenheld“ und es gibt ihn gleich in doppelter Ausführung für OS X und iOS.

Die App kommt mit einer einfachen Menüführung und einem schlichten Design daher. Es ist ein großer Vorteil, wenn das Handy schnell gezückt werden kann, um zwischendurch in Bus oder Bahn Wissenslücken zu schließen. Zu Beginn muss ein Kartensatz erstellt werden. Dieser wird in Themen organisiert und anschließend mit Lernkarten ausgestattet. Frage und Antwort bestehen entweder aus selbstgeschriebenem Text oder eingebundenem Bild.

Wer seine Kartensätze vollständig hat, kann in den Lern- oder Multiple Choice-Modus starten. Bei Ersterem besteht die Möglichkeit, jeder Frage einen Schwierigkeitsgrad aufgrund des eigenen Wissenstandes zuzuordnen. Beim Abschluss des Selbsttests erhält man ein absolutes und relatives Ergebnis sowie die Möglichkeit den Test zu wiederholen. Sobald die ersten Lernrunden abgeschlossen sind, schlüsselt „Kartenheld“ den Fortschritt unter den Aspekten Schwierigkeitsgrad, Häufigkeit oder nach dem Leitner-System auf. Besonders gut gefallen uns die Funktionen des Datenexports und die gute Synchronisierung über die iCloud, weil Schüler ihre Lernkarten so untereinander verteilen können und größere Datenmengen schneller am Mac einzugeben sind. Solange keine personenbezogenen Daten niedergeschrieben werden, ist die Nutzung der iCloud datenschutzrechtlich in Ordnung.

Die iOS-, und Mac-Variante gibt es als kostenlose Testversion im App Store. Wir haben allerdings schnell die 3,99€ respektive 7,99€ für die Vollversionen gezahlt. Es lohnt sich.
 

 
 

 

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